Potenzstörungen

Potenzstörungen oder die erektile Dysfunktion nimmt mit zunehmendem Alter zu und betrifft ca. jeden 10. Mann der unter 50-jährigen und bereits jeden 3. Mann der 60-69-jährigen. Vermutlich liegt die Häufigkeit noch sehr viel höher, da viele Männer wegen eines Schamgefühls nicht darüber sprechen wollen. Ursächlich liegt meist eine gestörte Durchblutung des Penis vor. Diese kann durch Erkrankungen der Penis- oder Beckengefäße entstehen. Durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung dieser Gefäßabschnitte können wir diese Störungen erfassen. Bei den meisten Betroffenen gelingt durch eine medikamentöse Behandlung (Posphodiesterasehemmer) eine erfolgreiche Therapie.

 

Auf der anderen Seite haben Potenzstörungen die gleichen Risikofaktoren wie die Atherosklerose. Besonders Raucher, Diabetiker und Hypertoniker sind betroffen. Potenzstörungen sind ein Warnhinweis auf einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall. Daher sollten alle Patienten mit erektiler Dysfunktion auch einen Gefäßcheck durchführen lassen.